Die Genossenschaft fux eG besteht aus nutzenden und fördernden Mitgliedern. Darin haben sich bisher mehr als 300 nutzende Genoss*innen zusammengeschlossen, um der ehemaligen Viktoria-Kaserne in Altona und der alten Schule Berne Leben einzuhauchen. Neben Einlagen der nutzenden und investierenden Genoss*innen kommt ein weiterer Teil der Finanzierung über öffentliche und private Fördermittel und Bankdarlehen.

Foto: Janna Wieland

ANTEILE ZEICHNEN?
SO GEHTS:

 

1. Satzungund   Geschäftsordnunglesen.

2. Beteiligungserklärung runterladen und ausfüllen.

–> Fördergenossenschaftsanteile à €500,- in beliebiger Anzahl
–> Kündigungsfrist: 24 Monate zum Jahresende
–> „attraktiver“ Zinssatz nach Genossenschaftsgesetz §21a
Hinweis: Bitte beachte dazu *DAS KLEINGEDRUCKTE weiter unten!

3. Freistellungsauftrag ausfüllen.

–>  auch wenn kein Betrag mehr freigestellt werden kann
Wichtig: Die Beteiligungserklärung brauchen wir im Original! Also zum Schluss:

4. Beteiligungserklärung und Freistellungauftrag original unterschrieben per Post oder persönlich an: fux eG, Zeiseweg 9, 22765 Hamburg

FERTIG!

Du bekommst dann ein von uns unterschriebenes Exemplar der Beteiligungserklärung zurück. Im Anschluss kannst du uns den / die Anteil(e) überwiesen. Bitte hierbei auch an die €50,- Eintrittsgeld denken.

DANKE und herzlich willkommen!

Deine fux eG

* DAS KLEINGEDRUCKTE IN GROSS

„Nach Genossenschaftsgesetz §21a“ dürfen auf Genossenschaftsanteile nur Zinsen ausgezahlt werden, wenn die Genossenschaft einen Bilanzgewinn ausweisen kann. Das ist auch gut so, damit sie nicht aus Spekulationsgründen pleite gehen kann.

In den ersten fünf Jahren nach der Genossenschaftsgründung 2014 konnten wir diese 2 Prozent jedes Jahr an die Genoss*innen auszahlen. Nach den Sanierungsjahren war eine Auszahlung der Zinsen für die Jahre 2022 und folgende ebenfalls wieder möglich.  Juchuuu!

Foto: Rasande Tyskar

Warum brauchen wir überhaupt Förder*innen?

Grundsätzlich ist es so: Je preiswerter wir den Kauf und Erbpacht, die Sanierung und den Umbau der Häuser fux Altona und fux Berne finanzieren können, desto günstiger können wir auch die Mieten gestalten. Da es um Räume für Künstler*innen, Gestalter*innen, kleine Gewerbe, lokale und soziale Projekte und um niedrigschwellige Veranstaltungs- und Projekträume geht, ist die Bezahlbarkeit für unsere Genoss*innen, Nutzer*innen und Gäste ein entscheidender Faktor. 

Inzwischen ist mit den Händen zu greifen, was für besonderere, vielfältige Orte entstehen – und auch viele andere merken das: Die Bewerber*innenlisten platzen aus allen Nähten, wir haben tolle neue Genoss*innen gewinnen können – zuletzt sind in fux Altona unter anderem Asmaras World, das afrikanische Bildungszentrum Arca mit der Fasiathek (eine Präsenzbibliothek aus Schwarzer Perspektive), das FLINTA Tiger Trimiar Gym und die Kurzfilmagentur hinzugekommen. Neue Orte entstehen, z.B. die Kurzfilmetage unter dem neuen Dach im Westflügel. Der schöne Seminarraum von dock europe im 2. Obergeschoss West ist schon jetzt als Veranstaltungs- und Kongressort unverzichtbar in der Stadt, auch die Gästeetage im ersten Stock West brummt ordentlich. Die Cantina brummt, der neue Haupteingang an der Ecke Zeiseweg / Bodenstedtstraße ist eingeweiht. 

In fux Berne wiederum wird die Sanierung vorbereitet und erste Berner*innen werden fux Genoss*innen. 

Foto: Miguel Ferraz Araújo

Bei der Entwicklung der ehemaligen Viktoria-Kaserne in Altona und der Schule Berne sind beteiligt:

Bildende Künstler*innen, eine Fahrradwerkstatt, Grafik- und Modedesigner*innen, ein Umsonstladen, eine Foodcoop, Illustrator*innen, Architekt*innen und Stadtplaner*innen, eine Möbeltischlerei, Projekträume für Kinder- und Jugend-Workshops, eine Stadtteil-Cantina, Fotograf*innen, Filmemacher*innen, Musiker*innen, Theaterleute, Programmierer*innen, Buch- und Filmverlage, Kulturagent*innen, eine afrikanische Bibliothek & Bildungszentrum, ein Flinta* Sportverein, ein Buchhaltungsbüro, ein internationaler Bildungsträger, ein Journalist*innenbüro, eine Polsterei, eine Instrumentenbauwerkstatt, eine Schneiderei, Ton-Etage und ein Ton- und Lichtanlagenverleih. Neben Einzel- und Gruppenateliers bzw. -werkstätten gibt es eine Gästeetage, Seminar-, Projekt- und Workshopräume, Veranstaltungsräume, die Ausstellungsräume des Frappant e.V. und viele mehr.