Niels Martensen

„Fux ist für uns eine Möglichkeit zentral zu bleiben.“

Niels Martensen

Unsere Baumpflegefirma heißt arborartist. Für mich gibt es in der Genossenschaft viele Vernetzungsmöglichkeiten — wenn nach der Arbeit etwas wehtut und ich vor Ort zur Massage gehen kann oder die Cantina in der Pause nutzen kann. Zudem würde ich mich an einer Gästeetage beteiligen wollen.

Die Baumpflege ist ein sehr internationaler Beruf, wir haben Mitarbeiter aus Dänemark, Schweden, England, Frankreich, Italien, Holland oder Polen aber auch aus Kanada, Neuseeland und Australien. Demnächst kommt vielleicht ein Baumpfleger aus China. Wir brauchen deshalb häufig Übernachtungsmöglichkeiten. Die Nachbarn hier im Viertel können uns auch gerne konsultieren — wenn es Fragen gibt zu Krankheiten von Bäumen oder warum die Stadt an Straßenbäumen bestimmte Arbeiten durchgeführt hat oder plant Bäume zu fällen und ob diese Maßnahmen sinnvoll sind bzw. ob es sich lohnt dagegen vorzugehen. Wir sind zur Zeit noch in der City-Nord am Rande vom Stadtpark, wir müssen jedoch von dort weg, weil dort ein aufwändiges Bauvorhaben realisiert wird — primär teure Eigentumswohnungen und ein bisschen sozialer Wohnungsbau. Das vertreibt nicht nur uns, sondern auch einen Bauwagenplatz und viele Schrebergärten.

Fux ist für uns eine Möglichkeit weiterhin zentral zu bleiben. Da wir im gesamten Stadtgebiet arbeiten ist das für uns sehr wichtig.

Foto: Jakob Börner