Tremare
20.02.2020

Tremare: 21.2. Eröffnung in der Frappant-Galerie

Am 21. Februar ist Vernissage! Der Maler Jakob Breit, der Maler und Objektkünstler Daniel Ferstl und der Klangkünstler Robert Schwarz treten für TREMARE in einen interdisziplinären Dialog und bearbeiten über ihre Giallo*-Affinität Aspekte dieses Genrekinos. Die ästhetische Anatomie des Giallos wird in einem ganzheitlichen, raumumfassenden, installativen Moment verhandelt und erzählt. Vorbei am direkten Narrativ wird der Ausstellungsraum zu einem Tatort, einer Art Szenenbild bzw. Bühnenbild.
Alle drei Künstler leben und arbeiten in Wien.

*spezifisch italienisches Subgenre des Thrillers

TREMARE
medienübergreifende Rauminstallation

JAKOB BREIT | DANIEL FERSTL| ROBERT SCHWARZ

Eröffnung: Freitag, 21. Februar 2020 um 19 Uhr
Ausstellung vom 22.02.– 23.02.
geöffnet Samstag und Sonntag von 14–19 Uhr

Jakob Breit:
„Es wird die Behauptung aufgestellt, die Props, die Requisiten dieser Filme, in Form des Stillebens zu bearbeiten.
Tatortbetrachtungen. Scheinbare Vergrößerungen einer Szene. Tote Tiere. Ob Kadaver oder als Teil eines Mahls. Zigaretten. Lippenstift. Briefbeschwerer, Aschenbecher, Brieföffner, Handschuhe. Objekte die Tatwaffen sein könnten. Props einer künstlichen Szenerie. Überreste. Fährten. Stumme Zeugen. Die Stücke verweisen allesamt auf vergangenes Geschehen. Alle behaupten Inszenierung. Alle Behaupten Teil einer Geschichte zu sein. Alle Behaupten Teil einer Lösung zu sein.“

Daniel Ferstl:
„Die Leinwände widmen sich dem Teaser, dem Anfeuerer, dem Filmplakat. In seinen Darstellungen muss dieses den potentiellen Zuseher heranwinken, packen und in den Kinosaal drängen, Lust auf Plot und Excitement vermitteln und darf gleichzeitig nichts preisgeben. Ein Spagatden das Trashkino seit jeher in reisserischer Malerei immer wieder aufs Neue schafft.
Als zweiten Werkblock große, schwarze Lederhandschuhe wie nach dem Akt arglos weggeworfen verstreut.“
www.instagram.com/daniel_ferstl/

Das Ausstellungkonzept wird ebenso um einen Score erweitert, in diesem Fall durch eine Originalkomposition von Robert Schwarz.
r-schwarz.net