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Eiffe – Alle Ampeln auf Gelb! Am Mittwoch in den fux-Lichtspielen

Im Mai 1968 ist Peter Ernst Eiffe in Hamburg mit dem Filzstift unterwegs und überzieht Toiletten, Verkehrsschilder, Briefkästen mit seinen Sprüchen: Wahrscheinlich der erste deutsche Graffiti-Tagger. Zwangseingewiesen in die Psychiatrie, gründet er die Partei »Eiffe Brothers«. Weihnachten 1983 verschwindet er und wird später erfroren aufgefunden.
Vor 25 Jahren hat Christian Bau  einen Dokumentarfilm über den „Hofnarren der 68er“ Eiffe gedreht. 2019 hat die Thede den Film neu herausgebracht, zusammen mit einem traumschön gestalteten Buch, das das Leben und Wirken dieses vergessenen Street-Artist-Pioniers zum Thema hat. Till Briegleb schreibt in der Süddeutschen: „An diesen kurz aufleuchtenden Erfinder eines sarkastischen Messianismus, wie ihn später Martin Kippenberger oder Jonathan Meese professionalisierten, erinnert nun ein schön gemachtes Poesiealbum inklusive der DVD eines Dokumentarfilms, den Christian Bau 1995 gedreht hat. Völlig klar. Diese Stimme muss wieder gehört werden. Denn Eiffe heilt den verlogenen Ernst.“
Gast: Christian Bau
Mi. 22. Januar 20 Uhr
fux Lichtspiele