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Zeitzeugen-Treffen in der Kaserne – ein Rückblick

Am letzten Sonntag im März hatten wir nachmittags zu einem Zeitzeugen-Treffen in die ehemalige Viktoria-Kaserne eingeladen und waren begeistert von dem großen Zuspruch. Bei Kaffee und Kuchen kam eine vielfältige Mischung von zwei Dutzend Menschen aus den verschiedensten Zeitphasen von den 1920er Jahren bis heute zusammen. Dabei brachten sie auch sehr unterschiedliche Blickwinkel mit: Von PolizistInnen und ehemaligen Nachbarskindern bis hin zu BewohnerInnen des Wohnlagers und VertreterInnen der Uni Hamburg wurden Anekdoten und Erlebnisse zusammengetragen. Eine besondere Ehre war der Besuch mehrerer über 90jähriger Zeitzeugen, darunter unser ältester und vermutlich bestgelaunter Gast Gerhardt Kröckel (Jahrgang 1920).

Bei einer Führung durchs Haus zeigten sich die BesucherInnen erstaunt darüber, wie viel sich durch die Sanierung in der Kaserne schon verändert hat. Aber auch wir haben einige neue Erkenntnisse gewonnen, wie zum Beispiel dass es im ehemaligen Block II in der Nachkriegszeit ein Kino gab, oder dass der erste Hamburger Wasserwerfer bei uns im Hof geparkt war (gerade in Hinblick auf G20 ein interessantes Detail). Mehrere ZeitzeugInnen haben sich zum ersten Mal seit Jahrzehnten wiedergesehen und genossen die lebendige Atmosphäre des Treffens, die auf den untenstehenden Fotos der Veranstaltung gut transportiert wird, fotografiert von Jakob Börner (http://www.jakobboerner.com).

Wir freuen uns daher auf eine Fortsetzung am Tag des offenen Denkmals am Sonntag, den 10. September 2017: Dann laden wir nochmal ab 15 Uhr zum offenen Zeitzeugen-Treffen in die Cantina „fux & ganz“, zu dem diesmal auch die interessierte Öffentlichkeit herzlich willkommen ist.

Fotos vom Treffen